banner banner banner banner banner banner banner banner banner banner
cliffs of moher tours
geology

Die Klippen von Moher erstrecken sich über eine 8km lange Strecke steiler Felsenklippen von Lough Point im Norden bis Cancregga im Süden. Die Klippen erreichen eine maximale Anhöhe von 200m bei Knockardakin ein kurzes Stück nordöstlich des O’Brien’s Turm.

Die Klippen bestehen hauptsächlich aus Schiefer aus dem Namurium.

Schiefer

Schiefer sind sehr feinkörnige Sedimentsgesteine, die einen hohen Anteil an Tonmineralien enthalten. Charakteristisch sind die dünnen Platten, die in unregelmässige gebogenen Frakturen, meist splitterartig, aufbrechen können.Diese Schichten verlaufen parallel zu den oft nicht ausmachbaren Ebenen des Sandsteins.

Sandstein

Sandstein ist ein Sedimentsgestein, welches sich hauptsächlich aus sandkorngrossen Mineralien oder Steinen zusammensetzt. Der meiste Sandstein setzt sich aus Quartz oder/und Feldspat zusammen, welches die häufigsten Mineralien der Erdoberfläche sind. Die ältesten Felsen findet man am Grund der Klippen, wo man 300 Millionen Jahre alte Flusskanäle durch die Basis schlengeln sieht.

Die Klippen formierten sich aus Schichten von Schluffstein, Schiefer und Sandstein, und repräsentieren einen Abriss durch die geologische Zeit wobei die ältesten Gesteine am Boden der Klippen zu finden sind. Die Schichten lehnen ganz leicht in Richtung Südwesten, so dass es scheint, dass die Schichten am Grund der Klippen unterhalb des O’Brien Turms, 2km weiter nördlich liegen. Der Spaziergang oberhalb der Klippen bis nach Doolin ist eine Zeitreise zurück durch die geologische Zeituhr.

Sandstein ist etwas resistenter gegen Erosion als Schluffstein, daher steht dieser aus den Felsen etwas weiter heraus in den abwechselden Lagen. Einer dieser Sandsteine formiert fast eine Plattform unterhalb des Pfades des Aussichtspunkts.

Die Sedimentsschichten, die jetzt die Felsen der Klippen ausmachen waren ursprünglich auf dem Meeresboden vor ca 320 Millionen Jahren. Das Meeresufer lag einige Meilen weiter nördlich entfernt und Flüsse, die vom Land dort ins Meer flossen hinterliessen ihre Ablagerungerung in einer Reihe von Mündungen.

"Wurm" Spuren

Wenn Sie vom Besucherzentrum Richtung Aussichtspunkt gehen, schauen Sie sich die Platten an, die entlang des Pfades aufgestellt sind. Die schnörkeligen Markierungen darin sind alles Impressionen die vor ca 320 Millionen Jahren von weichteiligen Tierchen hinterlassen wurden, die sich durch den damaligen Schlamm oder Sand gruben auf der Nahrungssuche.

Diese und ähnliche Steinplatten kommen aus einem Steinbruch in der Gegend, der südwestlich des Besucherzentrums liegt (siehe Karte). Ein verlassener Steinbruch liegt gefährlich nahe am Klippenrand.

Im Liscannor Stone & Rockshop in der Nähe von Liscannor kann man eine audiovisuelle Ausstellung über die frühere Steinbruch Industrie der Gegend sehen.

Der O’Brien’s Turm bietet hervorragende Ausblicke über die Klippen in südlicher Richtung, aber jeder, der gut zu Fuss ist wird den Weg entlang der Klippen (Teil des Burren Walks) in Richtung Norden zu schätzen wissen (Es ist aber keine gute Idee, dies bei windigem Wetter zu unternehmen, da es ziemlich wenig Platz zwischen dem Wanderweg und dem Abgrund gibt). Die Menschenmengen lässt man da sehr schnell hinter sich und man befindet sich nur noch in Gesellschaft der Seevögel wie die Sturmvögel und wenn Sie Glück haben vielleicht sogar ein paar Choughs (eine Dohlenart).

Ein paar hundert Meter weiter führt der Pfad hinunter auf ein vorstossendes Sandsteinbett. Wenn das Wetter ruhig ist, lohnt es sich vorsichtig weiter heranzutasten entlang des Sandstein Felsvorsprungs (siehe das Bild rechts). Über dem Sandstein findet man schwarzen Schiefer, in dem man im unteren Teil die fossilen Überreste von Goniatiten (ring- oder spiralenförmig bis zu 2cm Durchmesser). Goniatiten sind heute ausgestorben, aber waren vergleichbar mit den heutigen Nautiliden, da auch sie in den Ozeanen frei geschwommen sind.

Jetzt hier online die Tagestour zu den Klippen von Moher buchen!